Vorwort
Als ich meiner Mutter nach der Geburt in die Arme gelegt wurde, hatte ich tiefe Falten auf der Stirn. Ihre ersten Worte an mich waren: „Ja warum schaust du den gar so grantig” (das bedeutet in München schlecht gelaunt). Dies nahm ich mir zu Herzen und wurde ein fröhliches Kind.
Wir hatten gerade meinen 6. Geburtstag gefeiert, als mein Vater von einem alkoholisierten Autofahrer totgefahren wurde. Vielleicht wurde mir dadurch klar, wie kostbar das Leben ist und wie plötzlich es enden kann. Ich verstand genau, was passiert war, und als ich Erwachsene sagen hörte: „Wie gut, dass er das noch nicht versteht”, war ich schockiert. Von diesem Augenblick an wusste ich, dass ich nur auf mich selbst zählen konnte. So begann ich früh darüber nachzudenken, wie ich mein kostbares Leben möglichst gut gestalten könnte.
Um genug geistigen Baustoff für mein Lebenskunstwerk zu sammeln, verschlang ich jahrelang Bücher vorzugsweise zu den Themen Psychologie und Philosophie. Ich höre mich noch heute sagen: „Ich betrachte mein Leben als eine wunderbare Abenteuerreise und als Gesamtkunstwerk, an dem ich arbeite”. Damals war ich etwa 15 Jahre alt.
Meine fehlende Ehrfurcht vor Autoritäten machte mich zu einem eher eigenständigen Denker. So rief etwa meine Entscheidung, Jura zu studieren, um Fotograf zu werden, allgemeines Kopfschütteln hervor. Für mich war jedoch klar: das Jurastudium sollte mir als Sicherheitsnetz dienen, falls der Traumberuf ein Traum bleiben würde. Entscheidend ist: es hat geklappt. Gerade bin ich von einer dreimonatigen Fotosafari durch die Nationalparks und Naturreservate von Uganda, Tansania und Kenia zurückgekehrt.
Ich glaube, in diesem Zusammenhang ist es nachvollziehbar, dass ich mir die 5-Finger-Methode ausdachte. Das ist über vierzig Jahre her. Ich wollte sicherstellen, im Alltag keine wesentlichen Lebensbereiche zu vernachlässigen. Ich wünschte mir eine super einfache, lockere, und gerade deshalb funktionierende Methode für ein erfülltes Leben.
Also identifizierte ich die wichtigsten Lebensbereiche und fand spielerisch Bezeichnungen, die alle mit einem „F” begannen: Fitness, Focus, Family & Friends, Financial Freedom und Fun. Das waren 5 an der Zahl und es bot sich an, jedem einen Finger zuzuordnen. So entstand die 5-Finger-Methode.
Seitdem dient sie mir als Lebenskompass, der mich leitet und immer mal wieder zu einer kleinen Kurskorrektur anregt, der mich aber auch motiviert und mir Selbstvertrauen gibt. Zum Beispiel das Selbstvertrauen, die 5-Finger-Methode bekannt zu machen und ein erfolgreiches Buch zu schreiben.
Heute bin ich im Rentenralter und geht es mir und meiner Familie rundherum gut. Ich denke, dass das nicht zuletzt der 5-Finger-Methode zu verdanken ist. Auch einige Freunde, denen ich damals davon erzählt habe, sind immer noch begeisterte Anwender. Ich bin überzeugt, dass diese Methode auch dir, lieber Leser, helfen wird, dein Leben besser in den Griff zu bekommen.
Probiere die 5-Finger-Methode einfach aus. Wenn du sie anwendest, wird sich dein Leben verbessern, und garantiert ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Erwarte aber bitte keine sofortigen, sondern langfristige Resultate. Nur auf die kommt es an!
So wie bereits eine minimale Kursänderung ein Schiff zu einem ganz anderen Ziel bringt, so wird die 5-Finger-Methode langsam aber sicher dein Leben in die gewünschte Richtung führen.
Bitte hilf mir, die 5-Finger-Methode bekannt zu machen. Jeder Einzelne, der sein Leben etwas besser in den Griff bekommt, tut unserer Gesellschaft gut.
München, im Dezember 2025 – Klaus P. Wolf